Solidarität kollektiv organisieren - Gewerkschaftliche und aktivistische Erfahrungen in Zeiten von politischer Polarisierung und Rechtsruck
Mit Carlos Seefeld (Gewerkschafter, Vertrauensmann Berliner Stadtreinigung), Dr. Laura Litschel (Demokratie Mobilisieren) und weiteren
Eine Veranstaltung der Forschungsgruppe SONAR und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen
Wie entsteht Solidarität, die politischer Polarisierung und Rechtsruck entgegenwirken kann? Kollektive Organisierung und Konflikterfahrung spielen dafür eine wichtige Rolle. In Betriebsgruppen oder Nachbarschaftsinitiativen müssen die Beteiligten trotz ihrer Verschiedenheit zusammenhalten, wenn sie ihre Interessen durchsetzen wollen. Diese soziale Breite ist Herausforderung und Chance zugleich, denn sie erfordert die Auseinandersetzung mit rechter Alltagskultur und anderen Spaltungen, ermöglicht aber auch ihre Überwindung. Die Beiträger*innen präsentieren Befunde aus der sozialwissenschaftlichen Forschung und geben Einblick in gewerkschaftliche sowie aktivistische Erfahrungen mit der Organisierung von Solidarität.