Die Linke in Israel und Palästina: Akteure, Herausforderungen, Perspektiven

Die Linke in Israel und Palästina: Akteure, Herausforderungen, Perspektiven

im Rahmen der Veranstaltungsreihe „between the lines“


Inputs und Diskussion mit Gil Shohat und Dr. Katja Hermann


Die Debatte über Israel und Palästina erhitzt hierzulande immer wieder die Gemüter. Angesichts von Krieg, Gewalt und anhaltender humanitärer Not vor allem in Gaza überrascht dies kaum.

Ein gerechter Frieden in Israel und Palästina scheint heute in weite Ferne gerückt. Dennoch: Auch in Israel halten progressive jüdische und palästinensische Aktivist*innen weiter an genau dieser Perspektive fest.

Allen Widerständen zum Trotz und gerade in Zeiten der Einschränkung demokratischer Räume, der Unterdrückung palästinensischer Stimmen innerhalb des Landes, sowie der Zerstörung und der Dehumanisierung von palästinensischem Leben im Westjordanland und im Gazastreifen streiten sie für jüdisch-palästinensische Solidarität, für ein gemeinsames Leben auf Augenhöhe und in Würde.

Weitaus schwieriger ist die Lage für linke, progressive Kräfte in Palästina. Die Folgen des Krieges, Besatzung und die aggressiven Angriffe radikaler Siedler prägen das gesellschaftliche Gefüge und damit auch das der Zivilgesellschaft. Hinzu kommen die massive soziale Ungleichheit und die demokratischen Defizite.

Wir wollen den Blick im Rahmen einer Veranstaltung auf die Entwicklung und Verfasstheit von linken Akteur*innen in Israel und Palästina richten. Was hat sich seit dem Angriff der Hamas am 7.10.2023 verändert, welchen Widerständen sind sie ausgesetzt, wie haben sich programmatisch-ideologische Linien und Bündnisse verändert? Wer kann für eine internationalistische Linke Partnerin sein?

Inputs und Diskussion mit Gil Shohat und Dr. Katja Hermann.

Dr. Katja Hermann ist Nahostwissenschaftlerin und promovierte zur palästinensischen Zivilgesellschaft in Israel. Sie leitet das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Ramallah.

Gil Shohat ist als Sohn israelischer Eltern in Bonn geboren und aufgewachsen, studierte Geschichte und Politikwissenschaft in München, Exeter und Berlin und leitet aktuell das Länderbüro Israel der RLS in Tel Aviv. Ab September 2026 arbeitet er als Referent für Westasien in der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin.

veranstaltet von Transformative Bildung und Kultur e.V. in Kooperation mit dem linXXnet

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

22 days ago
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