BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
CALSCALE:GREGORIAN
PRODID:adamgibbons/ics
METHOD:PUBLISH
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VEVENT
UID:252@termine.linxxnet.de
SUMMARY:Solidarität im Minenfeld: Werden wir zu „Frenemies“? Antisemitismus
	 und antimuslimischer Rassismus: Gemeinsamkeiten verstehen\, Differenzen a
	ushalten
DTSTAMP:20260819T120553Z
DTSTART:20260908T170000Z
DTEND:20260908T190000Z
DESCRIPTION:\nPodium im Rahmen der Reihe "between the lines": mit Anna Sabe
	l (Verband\nbinationaler Familien und Partnerschaften)\, Rachel Spicker (M
	obile\nOpferberatung)\, Sina Arnold (Zentrum für Antisemitismusforschung)\
	, Moderation:\nEva Josephine Weber\n\n\nOffener Antisemitismus nimmt zu\, 
	Synagogen werden angegriffen\, antimuslimischer\nRassismus und andere Form
	en rassistischer Ausgrenzung verschärfen sich\, während\ndie Migrationspol
	itik und der Migrationsdiskurs zunehmend entmenschlichend\ngeführt werden.
	 Zugleich sind wir mit dem Leid in Gaza\, Israel und dem Nahen und\nMittle
	ren Osten konfrontiert. Wie können wir über diese unterschiedlichen\nLeide
	rfahrungen sprechen\, ohne sie gegeneinander auszuspielen oder aufzurechne
	n\nund jeder Stimme den notwendigen Raum zu geben?\nDer 7. Oktober 2023 ha
	t die gesellschaftliche Debatte in ein Minenfeld\nverwandelt. Statt einer 
	gemeinsamen Front gegen den Hass erleben wir eine tiefe\nSpaltung. Diese t
	rifft oft genau jene\, die eigentlich für eine offene\nGesellschaft kämpfe
	n.\nZusammen mit unseren Podiumsgästen analysieren wir die spezifische Log
	ik beider\nDiskriminierungsformen. Wo überschneiden sich die Mechanismen d
	er Ausgrenzung\,\nund wo liegen die deutlichen Unterschiede in ihren ideol
	ogischen Wurzeln? Wir\nsuchen nach einer Praxis\, die Widersprüche aushält
	\, statt den Schmerz der einen\nSeite gegen den der anderen auszuspielen.\
	n\nRachel Spicker\, Sozialwissenschaftlerin M. A.\, systemische Beraterin 
	und\nProzessbegleiterin sowie Unterstützerin der Überlebenden des antisemi
	tischen\,\nrassistischen und misogynen Anschlags von Halle und Wiedersdorf
	 an Yom Kippur\n5780\, 9. Oktober 2019. Sie ist Mitglied der Soligruppe 9.
	 Oktober\,\nMitorganisatorin des Festival of Resilience und setzt mit Über
	lebenden und\nAktivist*innen bildungspolitische und künstlerische Projekte
	 zum Thema Gedenken\nund Erinnern um. Sie arbeitet u. a. für die Mobile Op
	ferberatung Sachsen-Anhalt.\n\nSina Arnold ist Sozialwissenschaftlerin und
	 derzeit wissenschaftliche\nMitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusfor
	schung der Technischen Universität\nBerlin. Im Rahmen des Forschungsinstit
	uts Gesellschaftlicher Zusammenhalt leitet\nsie Forschungsprojekte zu Anti
	semitismus und Erinnerungspolitik in der\npostmigrantischen Gesellschaft u
	nd zu institutionellem Rassismus. Sie studierte\nEthnologie\, Politikwisse
	nschaft und Erziehungswissenschaft in Berlin und\nManchester und promovier
	te zu Antisemitismusdiskursen in der US-amerikanischen\nLinken. Neben ihre
	r akademischen Tätigkeit ist sie publizistisch\, politisch und\nin der Bil
	dungsarbeit gegen Rassismus und Antisemitismus aktiv.\n\nAnna Sabel ist Me
	dienwissenschaftlerin und politische Bildungsarbeiterin mit den\nSchwerpun
	kten antimuslimischer Rassismus und Rassismuskritik. Beim Verband\nbinatio
	naler Familien und Partnerschaften in Leipzig leitet sie das Projekt\n„Uns
	ichtbarkeiten in der Migrationsgesellschaft“ sowie das „Kompetenznetzwerk\
	nIslam- und Muslimfeindlichkeit“. Sie entwickelt in diesem Rahmen\nrassism
	uskritisches Bildungsmaterial\, ist Regisseurin des Dokumentarfilms\n„Spen
	dier mir einen Çay und ich erzähl dir alles“\, Kuratorin der Ausstellungen
	\n„Re:Orient“ und „ein muslimischer Mann – kein muslimischer Mann“ und Aut
	orin und\nMitherausgeberin des Essaybands „Die Erfindung des muslimischen 
	Anderen – 20\nFragen und Antworten\, die nichts über das Muslimischsein ve
	rraten“.\n\nveranstaltet von Transformative Bildung und Kultur e. V. in Ko
	operation mit dem\nlinXXnet\, mitfinanziert im Rahmen von "Weltoffenes Sac
	hsen" aus Steuermitteln\nauf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlo
	ssenen Haushaltes
URL:https://termine.linxxnet.de/event/solidaritat-im-minenfeld-werden-wir-z
	u-frenemies-antisemitismus-und-antimuslimischer-rassismus-gemeinsamkeiten-
	verstehen-differenzen-aushalten
GEO:51.3452;12.4047
LOCATION:Ost-Passage Theater - 27\, Konradstraße\, Eisenbahnstraße\, Neusta
	dt-Neuschönefeld\, Ost\, Leipzig\, Sachsen\, 04315\, Deutschland
STATUS:CONFIRMED
CATEGORIES:
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong><br>Podium im Rahmen der Reihe "bet
	ween the lines": mit Anna Sabel (Verband binationaler Familien und Partner
	schaften), Rachel Spicker (Mobile Opferberatung), Sina Arnold (Zentrum für
	 Antisemitismusforschung), Moderation: Eva Josephine Weber</strong> </p><p
	><br>Offener Antisemitismus nimmt zu, Synagogen werden angegriffen, antimu
	slimischer Rassismus und andere Formen rassistischer Ausgrenzung verschärf
	en sich, während die Migrationspolitik und der Migrationsdiskurs zunehmend
	 entmenschlichend geführt werden. Zugleich sind wir mit dem Leid in Gaza, 
	Israel und dem Nahen und Mittleren Osten konfrontiert. Wie können wir über
	 diese unterschiedlichen Leiderfahrungen sprechen, ohne sie gegeneinander 
	auszuspielen oder aufzurechnen und jeder Stimme den notwendigen Raum zu ge
	ben? <br>Der 7. Oktober 2023 hat die gesellschaftliche Debatte in ein Mine
	nfeld verwandelt. Statt einer gemeinsamen Front gegen den Hass erleben wir
	 eine tiefe Spaltung. Diese trifft oft genau jene, die eigentlich für eine
	 offene Gesellschaft kämpfen. <br>Zusammen mit unseren Podiumsgästen analy
	sieren wir die spezifische Logik beider Diskriminierungsformen. Wo übersch
	neiden sich die Mechanismen der Ausgrenzung, und wo liegen die deutlichen 
	Unterschiede in ihren ideologischen Wurzeln? Wir suchen nach einer Praxis,
	 die Widersprüche aushält, statt den Schmerz der einen Seite gegen den der
	 anderen auszuspielen. </p><p><strong><em>Rachel Spicker</em></strong><em>
	, Sozialwissenschaftlerin M. A., systemische Beraterin und Prozessbegleite
	rin sowie Unterstützerin der Überlebenden des antisemitischen, rassistisch
	en und misogynen Anschlags von Halle und Wiedersdorf an Yom Kippur 5780, 9
	. Oktober 2019. Sie ist Mitglied der Soligruppe 9. Oktober, Mitorganisator
	in des Festival of Resilience und setzt mit Überlebenden und Aktivist*inne
	n bildungspolitische und künstlerische Projekte zum Thema Gedenken und Eri
	nnern um. Sie arbeitet u. a. für die Mobile Opferberatung Sachsen-Anhalt.<
	br><br></em><strong><em>Sina Arnold </em></strong><em>ist Sozialwissenscha
	ftlerin und derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisem
	itismusforschung der Technischen Universität Berlin. Im Rahmen des Forschu
	ngsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt leitet sie Forschungsprojekte
	 zu Antisemitismus und Erinnerungspolitik in der postmigrantischen Gesells
	chaft und zu institutionellem Rassismus. Sie studierte Ethnologie, Politik
	wissenschaft und Erziehungswissenschaft in Berlin und Manchester und promo
	vierte zu Antisemitismusdiskursen in der US-amerikanischen Linken. Neben i
	hrer akademischen Tätigkeit ist sie publizistisch, politisch und in der Bi
	ldungsarbeit gegen Rassismus und Antisemitismus aktiv.<br><br></em><strong
	><em>Anna Sabel</em></strong><em> ist Medienwissenschaftlerin und politisc
	he Bildungsarbeiterin mit den Schwerpunkten antimuslimischer Rassismus und
	 Rassismuskritik. Beim Verband binationaler Familien und Partnerschaften i
	n Leipzig leitet sie das Projekt „Unsichtbarkeiten in der Migrationsgesell
	schaft“ sowie das „Kompetenznetzwerk Islam- und Muslimfeindlichkeit“. Sie 
	entwickelt in diesem Rahmen rassismuskritisches Bildungsmaterial, ist Regi
	sseurin des Dokumentarfilms „Spendier mir einen Çay und ich erzähl dir all
	es“, Kuratorin der Ausstellungen „Re:Orient“ und „ein muslimischer Mann – 
	kein muslimischer Mann“ und Autorin und Mitherausgeberin des Essaybands „D
	ie Erfindung des muslimischen Anderen – 20 Fragen und Antworten, die nicht
	s über das Muslimischsein verraten“.</em><br><em><br>veranstaltet von Tran
	sformative Bildung und Kultur e. V. in Kooperation mit dem linXXnet, mitfi
	nanziert im Rahmen von "Weltoffenes Sachsen" aus Steuermitteln auf Grundla
	ge des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes</em></p>
BEGIN:VALARM
ACTION:DISPLAY
DESCRIPTION:Solidarität im Minenfeld: Werden wir zu „Frenemies“? Antisemiti
	smus und antimuslimischer Rassismus: Gemeinsamkeiten verstehen, Differenze
	n aushalten
TRIGGER:-PT1H
END:VALARM
END:VEVENT
END:VCALENDAR
