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SUMMARY:Erste Connewitzer Krachparade "Keine Scheiße bauen"
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DTSTART:20260919T143000Z
DTEND:20260919T200000Z
DESCRIPTION: * Samstag\, 19. September 2026\, 16:30-22:00 Uhr\n\n * Start: 
	Exil/Alexis-Schumann-Platz (Südvorstadt)\n\n * Route: Exil/Alexis-Schumann
	-Platz – Connewitz Kreuz – S-Bhf Connewitz –\n   Herderplatz\n\n * Live-Ac
	ts: MC Dauerwelle und Flausen\n   [https://flausenmcdauerwelle.bandcamp.co
	m/]\, Acid. Milch & Honig\n   [https://acidmilchundhonig.de/] & [surprise 
	act]\n\n * On Decks: DJ RaverPik [https://sachsentrance.com/artists/artist
	/raverpik/]\,\n   DJ Bat Lady\, freihaendig\n\n * Redebeiträge/Shoutouts: 
	Stadtteilinitiative Vernetzung Süd\, Mietgewerkschaft\n   Leipzig sowie we
	itere Leipziger Initiativen für ein Recht auf Stadt und\n   Wohnen für All
	e. \n\n\nKEINE SCHEISSE BAUEN!\n\n„Alle sollen was bauen\, da kann man all
	en trauen…“ dichtete Bertolt Brecht.\nDiese schöne Hoffnung scheint heute 
	völlig verschüttet zu sein. Beispiel\nConnewitz: In den letzten 10 Jahren 
	wurden im Stadtteil über 1100 neue Wohnungen\ngebaut\, doch keine einzige 
	Sozialwohnung* ist seitdem hier entstanden. Die\nFreude über Neubauten ist
	 deshalb schon beim Anblick und erst recht bei den\nPreisen stark getrübt.
	 \n\nWir nennen sie deshalb Verdrängungsbauten\, weil sie direkt oder indi
	rekt\nMenschen entweder aus der Wohnung\, dem Viertel oder dem Lebensstand
	ard drängen.\nAls wäre dies nicht genug\, laufen aktuell Vorbereitungen vo
	n ALDI Nord\, als auch\nvon LEWO\, die Zahl der Mikroapartments (möbliert\
	, teuer\, renditeorientiert) im\nStadtteil auf insgesamt 571 noch zu steig
	ern. \n\nDie Scheiße geht also weiter. Der Markt regelt\, aber nur für Rei
	che. Doch wir\nwollen nicht gegeneinander um teure Wohnungen konkurrieren\
	, um damit die Taschen\nanderer zu füllen! Sondern wir möchten mitentschei
	den\, was und wie gebaut wird\nund wer mit welchem Ziel das macht. Wir wol
	len Wohnraumversorgung statt\nWohnungsmarkt! \n\n\nRECHT AUF STADT FÜR ALL
	E\n\nBevor die Zeit dafür reif ist\, werden wir unsere Perspektive auf ein
	 „Wohnen für\nalle“ und eine „Stadt für alle“ vehement einfordern müssen. 
	Und statt Konkurrenz\nunter den Mieterinnen möchten wir\, dass die Mensche
	n sich untereinander helfen\,\nsich in Hausgemeinschaften organisieren und
	 ihre Rechte als Mieterin verteidigen\nund ausbauen!\n\nDeshalb machen wir
	 diesmal eine Ravedemo: Party & politics Hand in Hand am\nSamstag\, den 19
	. September von der Südvorstadt (Alexis-Schumann-Platz) nach\nConnewitz zu
	m ALDI-Mikroapartment-Projekt am S-Bahnhof Connewitz und zum\nHerderplatz.
	 \n\nKrachparade nennen wir es\, weil es immer noch viel zu ruhig ist\, we
	nn es darum\ngeht die Rechte und die Mitsprache von Mieterinnen und Stadtb
	ewohnerinnen zu\nverteidigen und zu stärken. \n\n\nMY HOUSE IS YOUR HOUSE 
	– NO MICROLIVING\n\nMit der Krachparade begehen und betanzen wir auch den 
	Abschluss der\nPetition „Keine Scheiße bauen – Gegen die Mikroapartmentexp
	losion in Connewitz“\n[https://openpetition.org/lfcyc] – und möchten damit
	 auch die Stadträt*innen\naufrütteln\, für ein Bauen\, das man sich wirkli
	ch trauen kann\, zu votieren. –\nOder mit den Worten eines alten House-Kla
	ssikers: My house is your house and\nyour house is mine!***\n\n\nZUM MITMA
	CHEN\n\nDie Krachparade ist ein Mitmachformat! Wenn ihr euch kreativ einbr
	ingen wollt\,\nmit Schildern\, Transparenten oder sonstigem Stuff: malt\, 
	bastelt und bringt\nalles was ihr einbringen und zeigen wollt am 19.9. mit
	 auf die Straße. \n\nWenn ihr einen eigenen Wagen mit Mucke organisieren w
	ollt\, ist dafür auch Platz.\nMeldet euch in dem Fall gern vorher bei der 
	Vernetzung Süd:\nvernetzung-sued[at]protonmail.com [http://protonmail.com]
	 \n\n\nFußnoten:\n* Zitat aus Bertolt Brechts Gedicht „Bitten der Kinder“ 
	von 1951.  \n** In den nächsten Monaten werden zum ersten Mal wieder 19 So
	zialwohnungen in\nConnewitz fertiggestellt: im Neubau der jungen Leika-Gen
	ossenschaft\n[https://leika-leipzig.com/]. Doch diese 19 Sozialwohnungen s
	ind im Vergleich zu\nden 1100 neugebauten\, frei finanzierten und entsprec
	hend teuren Wohnungen im\nStadtteil der letzten zehn Jahre ein Tropfen auf
	 den heißen Stein – im wahrsten\nSinne des Wortes.\n*** My house is your h
	ouse…war Ende 80er/Anfang 90er ein bekannter House-Titel\n[https://www.dis
	cogs.com/master/39337-The-Break-Boys-Underground-Breakdown-My-House-Is-You
	r-House]\,\nmehrfach als Sample in DJ Sets eingegangen und auch einmal Lov
	e Parade-Motto.
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	cheisse-bauen
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	er 2026, 16:30-22:00 Uhr</strong></p></li><li><p><strong>Start:</strong> E
	xil/Alexis-Schumann-Platz (Südvorstadt)</p></li><li><p><strong>Route:</str
	ong> Exil/Alexis-Schumann-Platz – Connewitz Kreuz – S-Bhf Connewitz – Herd
	erplatz</p></li></ul><ul><li><p><strong>Live-Acts:</strong> <a href="https
	://flausenmcdauerwelle.bandcamp.com/" target="_blank">MC Dauerwelle und Fl
	ausen</a>, <a href="https://acidmilchundhonig.de/" target="_blank">Acid. M
	ilch &amp; Honig</a> &amp; [surprise act]</p></li><li><p><strong>On Decks:
	</strong> <a href="https://sachsentrance.com/artists/artist/raverpik/" tar
	get="_blank">DJ RaverPik</a>, DJ Bat Lady, freihaendig</p></li></ul><ul><l
	i><p><strong>Redebeiträge/Shoutouts:</strong> Stadtteilinitiative Vernetzu
	ng Süd, Mietgewerkschaft Leipzig sowie weitere Leipziger Initiativen für e
	in Recht auf Stadt und Wohnen für Alle.&nbsp;</p></li></ul><h2><strong>Kei
	ne Scheiße bauen</strong>!</h2><p><strong>„Alle sollen was bauen, da kann 
	man allen trauen…“ </strong>dichtete Bertolt Brecht.<em> Diese schöne Hoff
	nung scheint heute völlig verschüttet zu sein. Beispiel Connewitz: In den 
	letzten 10 Jahren wurden im Stadtteil über 1100 neue Wohnungen gebaut, doc
	h keine einzige Sozialwohnung</em>* ist seitdem hier entstanden. Die Freud
	e über Neubauten ist deshalb schon beim Anblick und erst recht bei den Pre
	isen stark getrübt.&nbsp;</p><p>Wir nennen sie deshalb <strong>Verdrängung
	sbauten,</strong> weil sie direkt oder indirekt Menschen entweder aus der 
	Wohnung, dem Viertel oder dem Lebensstandard drängen. Als wäre dies nicht 
	genug, laufen aktuell Vorbereitungen von ALDI Nord, als auch von LEWO, die
	 Zahl der&nbsp;Mikroapartments (möbliert, teuer, renditeorientiert) im Sta
	dtteil auf insgesamt 571 noch zu steigern.&nbsp;</p><p><strong>Die Scheiße
	 geht also weiter. </strong>Der Markt regelt, aber nur für Reiche. Doch wi
	r wollen nicht gegeneinander um teure Wohnungen konkurrieren, um damit die
	 Taschen anderer zu füllen! Sondern wir möchten mitentscheiden, was und wi
	e gebaut wird und wer mit welchem Ziel das macht. Wir wollen Wohnraumverso
	rgung statt Wohnungsmarkt!&nbsp;</p><h2>Recht auf Stadt für Alle</h2><p>Be
	vor die Zeit dafür reif ist, werden wir unsere Perspektive auf ein <strong
	>„Wohnen für alle“</strong> und eine <strong>„Stadt für alle“</strong> veh
	ement einfordern müssen. Und statt Konkurrenz unter den Mieter<em>innen mö
	chten wir, dass die Menschen sich untereinander helfen, sich in Hausgemein
	schaften organisieren und ihre Rechte als Mieter</em>in verteidigen und au
	sbauen!</p><p>Deshalb machen wir diesmal eine <strong>Ravedemo: Party &amp
	; politics</strong> Hand in Hand am <strong>Samstag, den 19. September</st
	rong> <strong>von der Südvorstadt</strong> (Alexis-Schumann-Platz) <strong
	>nach Connewitz</strong> zum ALDI-Mikroapartment-Projekt am S-Bahnhof Conn
	ewitz und zum Herderplatz.&nbsp;</p><p><strong>Krachparade</strong> nennen
	 wir es, weil es immer noch viel zu ruhig ist, wenn es darum geht die Rech
	te und die Mitsprache von Mieter<em>innen und Stadtbewohner</em>innen zu v
	erteidigen und zu stärken.&nbsp;</p><h2>My house is your house – no microl
	iving</h2><p>Mit der Krachparade begehen und betanzen wir auch den Abschlu
	ss der <a href="https://openpetition.org/lfcyc" target="_blank"><strong>Pe
	tition&nbsp;„Keine Scheiße bauen – Gegen die Mikroapartmentexplosion in Co
	nnewitz“</strong></a> – und möchten damit auch die Stadträt*innen aufrütte
	ln, für ein Bauen, das man sich wirklich trauen kann, zu votieren. – Oder 
	mit den Worten eines alten House-Klassikers: <strong>My house is your hous
	e and your house is mine!**</strong>*</p><h2><strong>Zum Mitmachen</strong
	></h2><p>Die Krachparade ist ein Mitmachformat! Wenn ihr euch kreativ einb
	ringen wollt, mit Schildern, Transparenten oder sonstigem Stuff: malt, bas
	telt und bringt alles was ihr einbringen und zeigen wollt am 19.9. mit auf
	 die Straße.&nbsp;</p><p>Wenn ihr einen eigenen Wagen mit Mucke organisier
	en wollt, ist dafür auch Platz. Meldet euch in dem Fall gern vorher bei de
	r Vernetzung Süd: <br><strong>vernetzung-sued[at]<a href="http://protonmai
	l.com" target="_blank">protonmail.com</a>&nbsp;</strong></p><p><br><strong
	><em>Fußnoten: </em></strong><br>* Zitat aus Bertolt Brechts Gedicht „Bitt
	en der Kinder“ von 1951.&nbsp;&nbsp;<br>** In den nächsten Monaten werden 
	zum ersten Mal wieder 19 Sozialwohnungen in Connewitz fertiggestellt: im N
	eubau der jungen <a href="https://leika-leipzig.com/" target="_blank">Leik
	a-Genossenschaft</a>. Doch diese 19 Sozialwohnungen sind im Vergleich zu d
	en 1100 neugebauten, frei finanzierten und entsprechend teuren Wohnungen i
	m Stadtteil der letzten zehn Jahre ein Tropfen auf den heißen Stein – im w
	ahrsten Sinne des Wortes. <br>*** My house is your house…war Ende 80er/Anf
	ang 90er ein bekannter <a href="https://www.discogs.com/master/39337-The-B
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